Kategorie: Interpretierte Fälle

In unserem Archiv finden sich Fälle aus unterschiedlichen schulpädagogischen Kontexten. Diese sind entstanden durch protokollierte oder audio- bzw. videographisch festgehaltene Beobachtungen einer (schulischen) Situation. Neben Situationen können aber auch andere (reale) Materialien bzw. Datensorten, z.B. Biographien, Schulordnungen, Elternbriefe, Zeugnistexte oder Aufgaben etc. aus dem Kontext Schule und Unterricht vorgefunden werden. Eine Besonderheit des von uns betriebenen Archivs ist, dass die Fallsituation nicht für sich steht, sondern zumeist eine wissenschaftliche Interpretation enthält [Ausnahme Studentische und Biografische Fälle]

Über die Suchfunktion stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, wie Fälle gefunden werden können: Nach Autor/in, Schlagwort, Schulform, Fachdidaktik oder Methode.

Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Akustische Räume – hören und gehört werden Visuelle Räume – sehen und gesehen werden Visuelle Räume – Beobachtung aller durch all Haptische Räume – anfassen und angefasst werden Akustische Räume – Stimme der Lehrerin Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung wird die „vier Wände“ des Klassenzimmers nicht verlassen (vgl. Fälle 1-7 Breidenstein-Klassenräume), aber der Klassenraum, der uns zunächst die situative Einheit des Unterrichtsgeschehens zu verbürgen scheint,
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Visuelle Räume – sehen und gesehen werden Visuelle Räume – Beobachtung aller durch alle Haptische Räume – anfassen und angefasst werden Akustische Räume – Stimme der Lehrerin Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“ Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung wird die „vier Wände“ des Klassenzimmers nicht verlassen (vgl. Fälle 1-7 Breidenstein-Klassenräume), aber der Klassenraum, der uns zunächst die situative Einheit des Unterrichtsgeschehens zu verbürgen scheint, wird
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Akustische Räume – hören und gehört werden Visuelle Räume – sehen und gesehen werden Haptische Räume – anfassen und angefasst werden Akustische Räume – Stimme der Lehrerin Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“ Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung wird die „vier Wände“ des Klassenzimmers nicht verlassen (vgl. Fälle 1-7 Breidenstein-Klassenräume), aber der Klassenraum, der uns zunächst die situative Einheit des Unterrichtsgeschehens zu verbürgen scheint, wird
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Akustische Räume – hören und gehört werden Visuelle Räume – Beobachtung aller durch alle Haptische Räume – anfassen und angefasst werden Akustische Räume – Stimme der Lehrerin Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“ Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang   Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung wird die „vier Wände“ des Klassenzimmers nicht verlassen (vgl. Fälle 1-7 Breidenstein-Klassenräume), aber der Klassenraum, der uns zunächst die situative Einheit des Unterrichtsgeschehens zu verbürgen scheint,
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Akustische Räume – hören und gehört werden Visuelle Räume – sehen und gesehen werden Visuelle Räume – Beobachtung aller durch alle Haptische Räume – anfassen und angefasst werden Akustische Räume – Stimme der Lehrerin Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“ Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung widmet sich der Analyse der räumlichen Dimension des Geschehens im Klassenzimmer. Die skizzierten Orientierungsleistungen der Ethnographin aufgreifend will ich danach fragen, welchen spezifischen räumlichen
Falldarstellung Seminarbericht einer Studentin zur Hospitation in einer Grundschulklasse: In einem mit Gruppentischen und Arbeitsecken ausgestatteten Klassenraum einer privaten, dem Leitbild der Kindorientierung verpflichteten Grundschule, findet Freiarbeit statt. Aber ein Schüler, R., hat einen festen Platz. Auf Anweisung der Lehrerin, Frau Z., muss er mit dem Rücken zur Klasse allein an einem Tisch sitzen, so dass sein Blick sich zur Wand richtet. Die hospitierende Studentin hört Frau Z., an diesen Schüler gerichtet, sagen: „Du bist nur hier in unsere
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten An diesem Beispiel lässt sich zeigen, wie ein Lehrer durch sein Agieren ein Ungleichgewicht in der Wertigkeit zwischen Schülern und Schülerinnen herstellt. Es geht in einer 7. Klasse um das Thema Stromkreis, die Schülerinnen und Schüler sollen in Gruppen Versuche durchführen. Beim zweiten Versuch klappt es bei der Zweiergruppe, bestehend aus Marie und Lena nicht. Das Protokoll vermerkt dazu: „Marie zu Lena: ,Hol mal ne andere Birne, die brennt hier nicht.’ Marie kommt mit einer
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten In einem 7. Jahrgang geht es um eine Demonstration zu Licht und Schatten. Das Protokoll verzeichnet folgenden Ablauf: „Zwei Schülerinnen melden sich. Eine davon wird dran genommen. Schülerin: ,Ich war letztes Mal auch schon.’ Der Lehrer, Herr Sander: ,Das erinnere ich gar nicht mehr. Dann jemand anders.’ Es melden sich noch weitere Schülerinnen und Schüler. Herr Sander nimmt einen Schüler dran. Schüler: ,Ich hatte letztes Mal aber auch schon.’ Herr Sander: ,Was?’ Schüler: ,Aber beim
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Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Zeigte das letzte Beispiel bereits eine Form von Dramatisierung, so gibt es weitere Szenen in denen Geschlecht explizit angesprochen und damit in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt wird. Durch eine solche Kombination wird jedoch die Aktivität, um die es geht, das Geschlecht gebunden, womit Geschlechterstereotypien bedient werden. In einigen Beispielen wird eine Dramatisierung durch die Jugendlichen selbst vorgenommen, der Lehrer geht jedoch nicht darauf ein und kann so eine Stereotypierung vermeiden. Im ersten Beispiel geht
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die Reflexion über bildnerische Prozesse steht häufig weit oben auf der Liste dessen, was im Kunstunterricht erreicht werden sollte (Kirchner/ Otto 1998, S. 4; Referat/ AG Grundschule im BDK 2001, S. 6; Zülch 2001; S. 6f.; Kirschenmann 2002, S. 38). Gleichzeitig ist unbestrittenes Ziel der Kunstpädagogik, Heranwachsende dazu zu befähigen, ästhetische Urteile zu bilden und ihre Meinungen über ästhetische Objekte zu begründen. Schon mit dem Kunstunterricht in der Primarstufe wird eine „gesteigerte Wahrnehmungs- und Urteilsfähigkeit“