Kategorie: Interpretierte Fälle

In unserem Archiv finden sich Fälle aus unterschiedlichen schulpädagogischen Kontexten. Diese sind entstanden durch protokollierte oder audio- bzw. videographisch festgehaltene Beobachtungen einer (schulischen) Situation. Neben Situationen können aber auch andere (reale) Materialien bzw. Datensorten, z.B. Biographien, Schulordnungen, Elternbriefe, Zeugnistexte oder Aufgaben etc. aus dem Kontext Schule und Unterricht vorgefunden werden. Eine Besonderheit des von uns betriebenen Archivs ist, dass die Fallsituation nicht für sich steht, sondern zumeist eine wissenschaftliche Interpretation enthält [Ausnahme Studentische und Biografische Fälle]

Über die Suchfunktion stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, wie Fälle gefunden werden können: Nach Autor/in, Schlagwort, Schulform, Fachdidaktik oder Methode.

Klasse, morgens, die Schüler haben sich gerade hingesetzt. M. hat die letzten Tage gefehlt, ist nun wieder da. Auch sonst ist er durch seine hohen Fehlzeiten auffällig. Die Lehrerin spricht ihn an: „Na M., auch wieder da! Wieder keine Lust gehabt? Später wenn du bei Dominos arbeitest, kannst du das aber nicht so machen, da schmeißen sie dich nach 3 Tagen raus!“ (StudentIn D_6, Pos. 28-40)
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Aus Beobachtungen im 1. Schuljahr mit 24 SchülerInnen (acht Mädchen und 16 Jungen) gemacht wurden (vgl. Schultz 2007). „Im Kopf kann ich das in Kurdisch rechnen.“ – Wo Mehrsprachigkeit zum Einsatz kommt Auszug aus dem Beobachtungsprotokoll vom 8. Februar 2007: Sprachunterricht „In dieser Stunde werden Wörter mit „ö“ bzw. „Ö“ gesammelt. Die SchülerInnen melden sich und nennen der Lehrerin entsprechende Wörter, die diese dann anschreibt. Es sind schon einige Wörter an der Tafel gesammelt worden:
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Der Umgang mit Freiheit: ‚Arbeit’ vs. ‚Anderes’, das Faszinosum Computer und die Stagnation von Prozessen aus zwei Perspektiven   Einleitende Bemerkungen Im Beitrag wird die Projektwoche „Schüler*innen machen Schule“, die den Anspruch verfolgt, Elemente aus demokratischer und inklusiver Bildung für den regulären Schulalltag zu adaptieren, näher betrachtet. Fünf Tage lang hatten die Schüler*innen einer privaten Sekundarschule die Möglichkeit, selbstständig organisierend eigenen Themen nachzugehen und schließlich der Schulöffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Arbeit
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: „Programmierung macht voll fun!“ – der schnelle Übergang zum altersgemischten Lernen und die Etablierung eines Orientierungsrahmens als Selbstläufer   Einleitende Bemerkungen Im Beitrag wird die Projektwoche „Schüler*innen machen Schule“, die den Anspruch verfolgt, Elemente aus demokratischer und inklusiver Bildung für den regulären Schulalltag zu adaptieren, näher betrachtet. Fünf Tage lang hatten die Schüler*innen einer privaten Sekundarschule die Möglichkeit, selbstständig organisierend eigenen Themen nachzugehen und schließlich der Schulöffentlichkeit die Ergebnisse ihrer Arbeit
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Differenzherstellung im Mathematikunterricht Zusammenfassende Betrachtungen   Einleitende Bemerkungen Die unseren Ausführungen zugrunde liegenden Daten wurden Ende 2013 in [der Sek. I] erhoben. Die einbezogene integrative Klasse des 8. Schuljahres besteht aus sechs Schülerinnen und elf Schülern im Alter von 14 bzw. 15 Jahren, darunter vier mit sogenanntem „besonderem Bildungsbedarf“. Mit dem integrativen Ansatz verbindet die Schule ein spezifisches Unterrichtskonzept: So wird der Unterricht der Klasse in den Fächern Deutsch und Mathematik
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Differenzherstellung im Deutschunterricht Zusammenfassende Betrachtungen   Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die nachfolgende Videoszene zum Mathematikunterricht entstammt der gleichen Klasse wie der angeführte Deutschunterricht und ebenfalls der Einführung in ein neues Thema. Ähnlich wie im Deutschunterricht versammeln sich die SchülerInnen am Gruppentisch. Sie wählen dabei eine vergleichbare Anordnung ihrer Plätze. Auch wird ihnen eine auf Kooperation angelegte Aufgabe erläutert. Anders als im Deutschunterricht sollen die SchülerInnen dabei innerhalb von zwei durch Herrn
Einleitende Bemerkungen Der Wechsel von der Grundschule auf ein exklusives Gymnasium war für Burkhard mit der Erwartung verbunden, dort vor allem auf MitschülerInnen zu treffen, mit denen er sich gut versteht. Während seine zwischenzeitlich gefährdeten schulischen Leistungen mittlerweile kein Problem mehr darstellen, hat sich diese Hoffnung jedoch bisher nicht erfüllt. Ausgehend von einem narrativen Interview mit Burkhard wird dessen Wahrnehmung/ Konstruktion von Differenzen und Gemeinsamkeiten im Klassenverband rekonstruiert und darauf basierend der Funktion von Distinktion und Vergemeinschaftung nachgegangen. Gefragt
Einleitende Bemerkungen Die Gruppendiskussion fand grundsätzlich in einem Nebenraum, in Kleingruppen (drei bis maximal fünf Kinder) parallel zum Unterricht statt. Wir traten dabei den Kindern bei der Information über das Projekt als „Forscher bzw. Forscherinnen“ gegenüber, die sie als „Experten über ihre Welt“ befragen wollten. Die Kinder wurden vorab von den Lehrerinnen und Lehrern informiert, dabei wurde neben „Befragung“ auch der den Kindern geläufigere Terminus „Interview“ verwendet. Dadurch entstand offensichtlich die Erwartungshaltung einer Interviewsituation, wie sie die Kinder wohl
7. Arbeitstagung der AG Kasuistik in der Lehrer_innenbildung „Zwischen zweckmäßiger Arbeitshaltung und Reflexion – Bewältigung von Fallarbeit in der Lehrer_innenbildung“ Kassel, 06.-07.10.2017 Reflexivität gilt heute als zentrales Element pädagogischer Professionalität und daher wird die Stärkung des mentalen Prozesses der Strukturierung oder Restrukturierung von Erfahrungen, Problemen oder bestehendem Wissen, die Fähigkeit zur Reflexion, zum vorrangigen Ziel von Professionalisierungsprozessen in der Lehrer_innenbildung.  Vielfältige Möglichkeiten, eine reflexive Haltung bei Studierenden des Lehramts zu fördern, eröffnet die Arbeit an fremden text- oder videobasierten
Dieser Fall basiert auf Material aus den INTAKT-Daten. Die kompletten Datensätze können zu Forschungszwecken über das Online-Fallarchiv Schulpädagogik angefordert werden. Mehr Informationen finden Sie unter https://fallarchiv.uni-kassel.de/projektdaten-intakt/intakt-informationen/.     Einleitende Bemerkungen Die Beziehung zwischen Lehrpersonen und ihren Schüler_innen wird durch die Institution Schule und ihre Hierarchien geprägt. So hat die Lehrperson einen Wissens- und Kompetenzvorsprung, ist aber dazu verpflichtet, den Schüler_innen Wissen und Kompetenzen zu vermitteln. Hier gehen Lehrperson und Schüler_innen ein so genanntes Arbeitsbündnis ein, welches die Beziehung zueinander