Kategorie: Interpretierte Fälle

In unserem Archiv finden sich Fälle aus unterschiedlichen schulpädagogischen Kontexten. Diese sind entstanden durch protokollierte oder audio- bzw. videographisch festgehaltene Beobachtungen einer (schulischen) Situation. Neben Situationen können aber auch andere (reale) Materialien bzw. Datensorten, z.B. Biographien, Schulordnungen, Elternbriefe, Zeugnistexte oder Aufgaben etc. aus dem Kontext Schule und Unterricht vorgefunden werden. Eine Besonderheit des von uns betriebenen Archivs ist, dass die Fallsituation nicht für sich steht, sondern zumeist eine wissenschaftliche Interpretation enthält [Ausnahme Studentische und Biografische Fälle]

Über die Suchfunktion stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, wie Fälle gefunden werden können: Nach Autor/in, Schlagwort, Schulform, Fachdidaktik oder Methode.

AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Heike Schreyer (Mitarbeit) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 2.1. Pferdchen im Morgenkreis Ethnographische Lernforschung (Jutta Wiesemann): Jedes Handeln im Kreis ist mit dem Pferdchen in der Hand potentiell im Fokus aller Teilnehmer und damit öffentlich. Das Pferdchen wird zum Spielobjekt des Sprecherwechsels: Rederechte werden verweigert, aufgezwungen, gelangweilt angenommen, verzögert eingefordert und angeboten. Dies wird durch den gewählten Fokus der Kamera auf Hände und Pferdchen und durch den Gebrauch von
Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 1.2. Aufs Handwerk gucken Das Video „Aufs Handwerk gucken“ ermöglicht wie in einer Blickschule, eigene Erfahrungen mit dem Beobachten der Hände zu machen. Was sehen wir, wenn wir auf die Hände der Kinder blicken, die ihren alltäglichen Beschäftigungen als Schülerinnen und Schüler nachgehen? „Ein Paar Hände schrauben einen Patronenfüller auf. Eine verlässliche Sequenz rascher, vertrauter, sichererBewegungen. Und doch fällt sie anders aus als zu
Hinweis – der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Fach und Geschlecht – Konzeptionelle Hintergründe von Physiklehrkräften zum bilingualen Unterricht Fach und Geschlecht – Konstruktionen der Physiklehrkräfte Fach und Geschlecht – Konstruktionen der Deutschlehrkräfte Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Zwischen dem physikalisch-inhaltlichen Unterricht und Sprachunterricht erfolgt keine klare Stundenaufteilung, eine Lehrkraft äußert sich dazu wie folgt: Wir klären eigentlich nicht so viele Vokabeln, da geht zwar immer schon ein bisschen Zeit bei drauf, aber nicht eine Stunde pro Woche. Ich
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Bei der vorliegenden Interpretation handelt es sich um eine Re-Interpretation der Lehrer-Schüler-Interaktion des von Andreas Wernet interpretieren Falls „Die Unscheinbarkeit der Pädagogischen Kunst” (Wernet 2011, erstmals Wernet 2002). Schwerpunkt der Interpretation ist eine Reflexion der Strukturlogik von Arbeitsanweisungen in pädagogischen Settings. Am Beispiel der Hausaufgabe sollen die Besonderheiten und Widersprüche pädagogischer Arbeitsaufträge vor dem Hintergrund professionstheoretischer Fragestellungen interpretiert und diskutiert werden. Dabei fließen auch die Überlegungen von Andreas Wernet (2011) und Tobias Leonhard (2012) in
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2 Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze III, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze III, Falldarstellung 2 Falldarstellung Klasse 4y, 25.03.1999, Übergang Pause – Unterricht (10h27-10h28) Ein nicht zur Klasse gehörender Junge, Yussif aus der 5x, betritt den Raum. Er trägt mit beiden
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 2 Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2 Die Tür als Schwelle und Grenze III, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze III, Falldarstellung 2 Falldarstellung Konfirmation der Grenze der Klassengemeinschaft Der Türbereich bietet den Schülern der Klasse die Möglichkeit, durch das Schließen der Tür und durch den Verweis und das
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Die Tür als Schwelle und Grenze I, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze II, Falldarstellung 2 Die Tür als Schwelle und Grenze III, Falldarstellung 1 Die Tür als Schwelle und Grenze III, Falldarstellung 2 Falldarstellung Klasse 5x, 16.03.1999, Übergang Pause -Unterricht (10h23-10h26) Nachdem Uzman seine Überjacke an der Garderobe abgelegt hat, geht er schnellen Schrittes zurück in Richtung Tür und
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Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Eltern/LehrerInnen versus SchülerInnen LehrerInnen versuchen in der Regel die Eltern der SchülerInnen auf ihre Seite zu ziehen, weil Widerstand der Eltern gegen Maßnahmen von LehrerInnen natürlich in mehrfacher Hinsicht kontraprodkutiv ist. Einerseits besteht damit die Gefahr einer direkten Auseinandersetzung mit den Eltern, zum Anderen wird den SchülerInnen in ihrem Konflikt mit den LehrerInnen der Rücken gestärkt, wenn sie wissen, daß die Eltern hinter ihnen stehen. LehrerInnen sind daher immer interessiert, das eigene Verhalten mit der
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Akustische Räume – hören und gehört werden Visuelle Räume – sehen und gesehen werden Visuelle Räume – Beobachtung aller durch alle Akustische Räume – Stimme der Lehrerin Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“ Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung wird die „vier Wände“ des Klassenzimmers nicht verlassen (vgl. Fälle 1-7 Breidenstein-Klassenräume), aber der Klassenraum, der uns zunächst die situative Einheit des Unterrichtsgeschehens zu verbürgen scheint, wird
Hinweis: Der Fall kann gemeinsam gelesen werden mit: Akustische Räume – hören und gehört werden Visuelle Räume – sehen und gesehen werden Visuelle Räume – Beobachtung aller durch alle Haptische Räume – anfassen und angefasst werden Akustische Räume – „Ich hab´s nicht.“ Klassenräume – Ethnographischer Feldzugang Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Die folgende Untersuchung wird die „vier Wände“ des Klassenzimmers nicht verlassen (vgl. Fälle 1-7 Breidenstein-Klassenräume), aber der Klassenraum, der uns zunächst die situative Einheit des Unterrichtsgeschehens zu verbürgen scheint,