Kategorie: Interpretierte Fälle

In unserem Archiv finden sich Fälle aus unterschiedlichen schulpädagogischen Kontexten. Diese sind entstanden durch protokollierte oder audio- bzw. videographisch festgehaltene Beobachtungen einer (schulischen) Situation. Neben Situationen können aber auch andere (reale) Materialien bzw. Datensorten, z.B. Biographien, Schulordnungen, Elternbriefe, Zeugnistexte oder Aufgaben etc. aus dem Kontext Schule und Unterricht vorgefunden werden. Eine Besonderheit des von uns betriebenen Archivs ist, dass die Fallsituation nicht für sich steht, sondern zumeist eine wissenschaftliche Interpretation enthält [Ausnahme Studentische und Biografische Fälle]

Über die Suchfunktion stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, wie Fälle gefunden werden können: Nach Autor/in, Schlagwort, Schulform, Fachdidaktik oder Methode.

Teil 2: Die Bildung von Lesarten Im zweiten Teil des Films liegt der Schwerpunkt auf der Bildung von Lesarten und dem finden sinnlogischer Anschlüsse.   Eine kommerzielle Nutzung des Filmmaterials ist untersagt. © Online-Fallarchiv Schulpädagogik Universität Kassel
Teil 1: Interpretationsprinzipien der Objektiven Hermeneutik Im ersten Teil des Lehrfilms wird auf die Interpretationsprinzipien Wörtlichkeit Kontextfreiheit Sequenzialität gedankenexperimentelles Vorgehen Sparsamkeitsprinzip eingegangen.     Eine kommerzielle Nutzung des Filmmaterials ist untersagt. © Online-Fallarchiv Schulpädagogik Universität Kassel
Zu diesem Fall sind alternative bzw. kontroverse Interpretationen vorhanden – auf die im vorliegenden Dokument reagiert wird: Scholz, Gerold: Eine Rede zum Schulanfang(1) Combe, Arno: Eine Rede zum Schulanfang(2) Lippitz, Wilfried: Eine Rede zum Schulanfang(3) Falldarstellung (…) (Rede einer Lehrerin am Einschulungstag an einer Grundschule) Nach einer Theateraufführung versammeln sich Schulneulinge, ihre Eltern und die Lehrerin im „neuen“ Klassenzimmer. Die Kinder haben schon Platz genommen, ihre Eltern stehen – es sind in der Mehrzahl Mütter – im Hintergrund des
AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 1.1. Die Klasse Der erste „Vorfilm“ stellt die Klasse vor. Wir befinden uns in der Rudolf Wissell Schule in Berlin Wedding und hier in einer sogenannten „JÜL-Gruppe“ (Jahrgangsübergreifende Lerngruppe), die in Berlin als Modell von der GEW gefördert wurde. In dieser Klasse sind die Kinder von der vierten bis zur sechsten Klasse gemischt. Wir sehen 20 jeweils sehr unterschiedliche Kinder als Individuen, die
AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Heike Schreyer (Mitarbeit) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 3.3. Hand in Hand. Verkehrsquiz im Trio Ethnographische Lernforschung (Jutta Wiesemann) Die drei scheinen sich einig: im Wechsel und Drehen der Karten, im Weiterreichen und Stapeln. Die Hände sind in fließender Bewegung. Das Lernspiel wird mit Leichtigkeit vollzogen. Der Rhythmus vom Wechsel der Rollen der Spielerinnen ist im Takt. Angewandte Pädagogik (Heike Schreyer (Lehrerin der Klasse)) Hier spielen Kinder einer
AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Heike Schreyer (Mitarbeit) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 3.2. Lehrer-Schüler werden Ethnographische Lernforschung (Jutta Wiesemann) Zwei Jungen lassen uns teilhaben an der Entstehung und Etablierung eines Lehrer-Schüler-Paares. Die Lehrerin, ein Mitschüler, der zum Kommentator oder Hilfslehrer wird und die Kamera finden sich bei den beiden ein. Im Hin- und Her des Blattes entfaltet sich ein klassisches Lehrer-Schülerverhältnis: Der auf kleine Arbeitsschritte hin strukturierende Lehrer und der etwas verzweifelte
AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Heike Schreyer (Mitarbeit) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 3.1. Lehrerin-Schülerin spielen Ethnographische Lernforschung (Jutta Wiesemann) Die Hände am laminierten Arbeitsblatt erzählen von einer Lerngruppe und den unterschiedlichen Akteuren in ihren unterschiedlichen Rollen. Die drei Mädchen beschäftigen sich mit einem schulischen Arbeitsauftrag. Eine hat „das Blatt in der Hand“. Sie ist die ältere und die Lehrerin. Ihre Aufgabe ist es den anderen beiden zu helfen, einen Vortrag vorzubereiten. Die
AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Heike Schreyer (Mitarbeit) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 2.3. Trennwände Ethnographische Lernforschung (Jutta Wiesemann) Offene Unterrichtssituationen provozieren unterschiedliche und neue Handlungsprobleme. Wenn nicht jeder zur gleichen Zeit dasselbe macht, entsteht ein Rhythmus der Ungleichzeitigkeiten statt der Gleichzeitigkeiten: Eine Unruhe entsteht, die aus Sicht der Lehrerin und einigen Schülern und Schülerinnen dazu führen kann, sich nicht mehr auf die Schulaufgaben konzentrieren zu können. Diese Trennwände bieten eine Lösung an:
AutorIn: Mohn, Bina Elisabeth (Kamera-Ethnographie) Prof. Wiesemann, Jutta (Co-Autorin und Redaktion) Jürgen Streeck (Mitarbeit) Heike Schreyer (Mitarbeit) Datum: 26.07.2010 Handwerk des Lernens 2.2. Fotos, Gegenverkehr im Kreis Mikroanalyse der Interaktion (Jürgen Streeck) Wir können zunächst beobachten, dass der Objekttransfer – wie der Turntransfer – scheitern kann. So wie es einerseits zum overlapping talk kommen kann, kann andererseits das Transferobjekt fehlplaziert werden oder auf eine schon volle Hand stoßen. Die Fehlleistungen, die das System zulässt bzw. produziert, sind dabei für
Die Videos sind erschienen auf der DVD „Handwerk des Lernens. Kamera-Ethnographische Studien zur verborgenen Kreativität im Klassenzimmer.“ (IWF-Wissen und Medien gGmbH 2007, Vertrieb: IVE Institut für Visuelle Ethnographie, info@ive-shop.de). Neben den kurzen kamera-ethnographischen Studien enthalten die Videos ein Angebot unterschiedlicher Kommentarperspektiven: • Kommentare aus der ethnographischen Lernforschung (Jutta Wiesemann) • Kommentare aus der Unterrichtspraxis in der untersuchten Klasse (Heike Schreyer) • Ausführlicher Kommentar im separaten Text „Hände, Handeln, Händel“ (Jürgen Streeck), eine mikroanalytische Betrachtung von Interaktion. Die Vorstellung, es