Kategorie: Interpretierte Fälle

In unserem Archiv finden sich Fälle aus unterschiedlichen schulpädagogischen Kontexten. Diese sind entstanden durch protokollierte oder audio- bzw. videographisch festgehaltene Beobachtungen einer (schulischen) Situation. Neben Situationen können aber auch andere (reale) Materialien bzw. Datensorten, z.B. Biographien, Schulordnungen, Elternbriefe, Zeugnistexte oder Aufgaben etc. aus dem Kontext Schule und Unterricht vorgefunden werden. Eine Besonderheit des von uns betriebenen Archivs ist, dass die Fallsituation nicht für sich steht, sondern zumeist eine wissenschaftliche Interpretation enthält [Ausnahme Studentische und Biografische Fälle]

Über die Suchfunktion stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, wie Fälle gefunden werden können: Nach Autor/in, Schlagwort, Schulform, Fachdidaktik oder Methode.

Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten (…) Anliegen dieses Beitrags ist es demzufolge, vier im Folgenden vorge­stellte Schülerbiografien dahingehend zu untersuchen, wie der Schulform­wechsel auf eine niedriger qualifizierende Schulform verarbeitet wurde und welche Rolle Peers und insbesondere Freunde dabei spielten. (…) In diesem Abschnitt werden die vier ausgewerteten Fälle mit ihrer Schulbiografie und der Ent­wicklung ihrer Freundschaften über den Abstieg hinweg kurz vorgestellt,[1] um sie anschließend zu kontrastieren und erste Hypothesen zu den biografischen Auswirkungen schulischer Auf- und Abstiege auf die
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Vor dem Hintergrund der oben skizzierten Hinweise auf Ungewissheit beschäftigt sich das diesem Beitrag zugrunde liegende qualitative Forschungsprojekt mit folgenden Fra­gen: Auf welchen Ebenen thematisieren Lehrkräfte Gewissheit bzw. Ungewissheit im Umgang mit Gewalt in der Schule und aufweiche Weise geschieht dies? Wie gehen Lehrkräfte mit diesen Gewissheiten bzw. Ungewissheiten um? Und welche Implikationen ergeben sich aus diesem Umgang für die Frage nach pädagogischer Professionalität? In diesem Zusammenhang wurden die Interviewpartner auch nach der Bedeutung eines
Falldarstellung Die Doppelrolle im Spannungsfeld schu­lischer und peerkultureller Handlungser­wartungen soll deutlich werden an einem Gesprächsausschnitt aus einer Klassenrats­sitzung. Die Schülerinnen und Schüler sind zu diesem Zeitpunkt acht Jahre alt und bli­cken auf eine zweijährige Erfahrung mit dem Instrument zurück. Sie leiten den Klas­senrat selbst und gehen dabei nach einer festen Tagesordnung vor.  Tim Der Nils, der hat ja auch mit­gemacht, der hat mich mit meiner Jacke geschlagen (Tim guckt Nils lachend an.) Nils Hm. Das hab‘ ich nicht. Tim
Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Ausgehend von dem hier beschriebenen Desiderat macht der vorliegende Beitrag einen methodologischen Vorschlag für die Untersuchung der Kommunikation von Ur­teilen im Geschichtsunterricht. Vor dem Hintergrund der Anforderungen an die empi­rische Unterrichtsforschung wird Unterricht allgemein und in Bezug auf die besondere Zielsetzung „Urteilsbildung“ bestimmt. Sodann wird das methodische Verfahren der Untersuchung vorgestellt, um es schließlich an einem Fallbeispiel aus dem Geschichts­unterricht einer 10. Gymnasialschulklasse zu dem Thema „Hitlers Expansionspolitik in den Osten“ zur Anwendung zu bringen.
Falldarstellung Im Folgenden wird zunächst ein Auszug aus einer Transkription einer Videodoku­mentation einer Unterrichtsstunde abgedruckt und dann auf dessen Entstehungskon­text hingewiesen. Der Unterricht wurde im Medienzentrum der Humboldt zu Berlin im Jahre 1977 aufgezeichnet. In einer Interaktionsanalyse des Ausschnittes wird gezeigt, dass es sich bei der aufgezeichneten Unterrichtssequenz um eine didaktisch fragwürdige Variante eines fragend-entwickelnden Unterrichts handelt, an der Negativitätssachverhalte des dritten Typs beobachtbar sind (1). „Inwieweit war der Frieden in Gefahr?“ Auszug aus einer Unterrichtsstunde vom 11. April
Hinweis des Fallarchivs: Dieser Fall verweist auf einen Erfahrungsbericht einer Lehrerin aus Ihrer Vorbereitungszeit: Bohris, S. (2002): Wie ich mich für den Unterricht vorbereite. In: Grundschule, 11/2002, S. 49. Ebenso kann der Fall gemeinsam gelesen werden mit Unterrichtsplanungen aus der Sicht von Lehramtsanwärterinnen – Frau Siebert. Einen Vergleich der beiden Falldarstellungen finden Sie hier. Falldarstellung mit interpretierenden Abschnitten Im Rahmen der Ergebnisdarstellung stelle ich zwei Lehramtsanwärterinnen vor, Nina Ender und Karola Siebert, die beide im ersten Interview – ca.