Schlagwort: Lehramtsstudierende agieren

Am ersten Tag des Praktikums habe ich eine Liste bekommen. Auf dieser stehen verschiedene Sachen, die ich im Laufe des Praktikums erledigen soll. Ein Punkt ist zum Beispiel: entweder an einer Elternversammlung oder an zwei Elterngesprächen teilnehmen. Ich konnte gleich am Anfang meines Praktikums an der Elternversammlung meiner zugeteilten Klasse teilnehmen und habe diesen Punkt somit erledigt. Im späterem Verlauf meines Praktikums wurden in meiner Praktikumsklasse Elterngespräche durchgeführt. Meine Mentorin hatte mich gefragt, ob ich auch mal an solch
In der Klasse, in der ich während meines Praxissemesters bin, hospitiert auch gleichzeitig eine Referendarin in dem Fach Sachunterricht. Wegen fehlender LehrerInnen, hatte meine Mentorin eine Vertretungsstunde in einer anderen Klasse, sodass die Referendarin und ich diese Stunde allein in der Klasse waren. Zu Beginn der Stunde fiel uns auf, dass ein Schüler von der Pause nicht wieder zurück in den Klassenraum kam. Nach bereits fünf Minuten begab ich mich in Richtung der Toiletten, in der Hoffnung, ihn davor
In einer Stillarbeitsphase vor einer Woche in der zweiten Stunde sollten die Kinder aus der vierten Klasse, in der ich eine Stunde in der Woche als Praktikant mit dabei bin, an ihren Matheaufgaben arbeiten. Zwei der Kinder, die in der Klasse neben meinem Praktikantenplatz sitzen, haben aber nach kurzer Zeit nicht mehr daran gearbeitet und sich lieber miteinander unterhalten. Da ich nur eine Stunde in der Woche in der Klasse bin und die Kinder somit nicht so gut kenne
In einer Deutschstunde bekomme ich erstmals den Auftrag, mich neben einen Jungen zu setzen, der laut der Aussage meiner Mentorin etwas Unterstützung beim Bearbeiten der Aufgaben benötigt. Zuvor war der Schüler in Quarantäne, sodass ich bis zu diesem Zeitpunkt kaum Kontakt zu ihm hatte. Die SchülerInnen sollen in ihrem „Flex und Flora Buchstabenheft“ eine Doppelseite zum „U“ bearbeiten, wo dieses nachgespurt und geschrieben werden soll. Der Junge sitzt auf seinem Platz und spielt mit seinen Stiften. Trotz vermehrter Aufforderung
Derzeit absolviere ich mein Praxissemester in einer 4 Klasse. Zu Beginn der Blockphase war ich mit einem weiteren Studenten M. jeden Tag in der Klasse. M. war immer sehr unruhig, das machte sich am nervösen Wackeln mit den Beinen, häufiges kratzen, kauen an den Fingernägeln und hektischem auf und ablaufen im Klassenraum während des Unterrichts bemerkbar. In Mathe hatten wir eine Fachlehrkraft in der Klasse. Diese reagierte des Öfteren genervt auf das Verhalten von M, in dem sie mit
Die letzte Schulstunde ist um und alle Kinder sind dabei ihre Sachen einzupacken und sich ihre Jacken anzuziehen, um nach Hause zu gehen. Nachdem auch ich mich fertig angezogen habe und darauf gewartet habe, bis alle Kinder aus dem Klassenraum kamen, verließ auch ich ihn. Auf dem Weg durch den Flur zu der Treppe lief M. aus meiner Kernklasse noch zu mir und umarmte mich, woraufhin ich versuchte uns zu trennen. Ich war in diesem Moment überfordert. Eigentlich habe
Die Englischstunde begann wie üblich mit dem „Small Talk“. Anschließend wurden von der Lehrerin die Arbeitsaufträge erklärt, die die Kinder diese Woche bearbeiten sollen. Es galt, die Planarbeit von letzter Woche weiter zu bearbeiten. Ein Kind (J.) war in der letzten Woche krank. Er meldete sich und sagte: „Ich war letzte Woche krank.“ Daraufhin erhob die Englischlehrerin genervt die Stimme und antwortete: „Was soll ich jetzt mit dieser Aussage anfangen? Ich war letzte Woche hier, du nicht, also weiß
Es ist Montag, die Kinder der Klasse 3c hatten schon drei Stunden Unterricht. Nun ist das Fach Sachunterricht an der Reihe. Das neue Thema, an dem die Kinder seit einer Woche an verschiedenen Stationen arbeiten, heißt: „Vom Korn zum Brot“. Die Stationsarbeit besteht unter anderem aus vielen Texten. Die Kinder stürzen sich auf die Aufgaben. Die Mentorin wendet sich an die beiden Praktikantinnen und erwähnt in einem Nebensatz, dass es schwer werden wird für einige der „Sprachkinder“. Sprachkinder werden
Ich sitze im Unterricht neben einem Schüler, der fächerübergreifend deutlich leistungsschwächer ist, als der Rest der Klasse und darüber hinaus zu aggressiven Ausbrüchen gegenüber seinen Mitschülern/innen neigt. Bisher wurde allerdings keine Diagnostik in Bezug auf Lernschwäche oder ähnliches durchgeführt. Die Klasse schreibt im Mathematikunterricht einen Test zu Additions- und Subtraktionsaufgaben im Zahlenraum bis 10. Die Lehrerin erklärt die Aufgabenstellung und teilt allen Schüler/innen außer L. das Blatt mit den Testaufgaben aus. Als die Lehrerin an dem Tisch von L.
Im letzten Förderunterricht vor den Weihnachtsferien war ich allein mit zwei Schülerinnen. Meine Mentorin wies mich an, die beiden etwas zu beschäftigen und zu beaufsichtigen. Das Ganze war also mehr eine „Abschluss-Weihnachtsstunde“ als eine Förderstunde. Während ich den Klassenraum aufräumte und die Tafel putze, malten die beiden Schülerinnen (D. und M.) Mandalas aus und lauschten zu leiser Weihnachtsmusik, die ich anmachen sollte. Da beide Mädchen durchaus ruhiger und schüchterner sind und auch an verschiedenen Tischen saßen, versuchte ich die